Simone Busch 4. Im Gesamtklassement der GLPpro Sportwagen Wertung.

Die Rennfahrerin aus Hardert beendet ihre erste Rennsport Saison auf ihrem Caterham Super 7 auf einem 4. Platz unter 18 Teilnehmern. 

“Das hätte ich so nicht erwartet, schildert die 38 jährige Späteinsteigerin ihren Weg in den Motorsport. “Als mein bester Freund und heutiger Teamchef Frank Färber bei mir anrief und sagte, er hätte bei einem Bekannten einen Caterham in der Garage gefunden, der zum Verkauf stünde, sagte ich Gesundheit! - was in aller Welt ist ein Caterham? - und was soll ich damit machen?

Nach kurzer Erklärung offerierte mir Motorsportprofi Färber dann eine mögliche Teilnahme an einer GLPpro genannten Veranstaltungsreihe mit historischen Renn- und Sportwagen, die auf namhaften Rennstrecken wie Hockenheim, Nürburgring, Oschersleben und auch

Schleiz zu Hause ist. Nach der kompletten Restaurierung im Winter konnte der kleine englische Sportwagen dann in Hockenheim an den Start gehen.

Durch ein Fahrertraining und Testfahrten auf dem Flugplatz in Mendig und unzähligen Coachings durch Frank habe ich mich dann auch gut vorbereitet gefühlt.” so Simone Busch. Bei den Wertungsläufen gehen in einem gemischten Feld Formel und Sportwagen zusammen an den Start. Oftmals starten so bis zu 40 Fahrzeuge in die Trainings und

Wertungsläufe. Von historischen Formel 2 Boliden, Le Mans Sportwagen, Formel 3 und Formel Ford Rennern über Formel Vau bis hin zum leistungsschwächeren Caterham geht alles an den Start und ist aufgrund des Wertungsmodus trotzdem chancengleich.

“ Meine Caty hat knappe 100 PS. Damit ist es natürlich äußerst schwer gegen die Vollblut Rennwagen anzutreten. Allerdings haben alle Mitbewerber mich freundlich aufgenommen und mir wichtige Tipps gegeben. Die Kameradschaft war einfach toll. Nach einem Ausrutscher in Hockenheim haben gleich vier Konkurrenten versucht mein Auto mit mir wieder flott zu kriegen! Dafür nochmal Danke Jungs!” zeigt sich die Neueinsteigerin begeistert”

“ Berufsbedingt musste ich einen Lauf auslassen, damit habe ich eigentlich ein gutes Gesamtresultat abgehakt. Aber irgendwie haben alle Mitbewerber mit ihren alten Schätzchen auch immer wieder technische Gebrechen gehabt und ich konnte den Kontakt zur Spitze in meiner Sportwagenklasse immer halten. Der 4. Gesamtplatz macht mich schon etwas stolz! Meine Caty hat dank guter Wartung toll duchgehalten.” zeigt sich Simone sehr zufrieden.

“ Für 2018 plane ich jetzt auf einem deutlich schnelleren Fahrzeug anzutreten. Im Sommer hatte ich die Gelegenheit, auf einem Reynard Formel Ford 2000 eine Testfahrt zu absolvieren. Ich habe mich sofort wohlgefühlt und versuche jetzt das passende Budget zusammen zu treiben. Das wäre Rennfahrers Traum!!” fügt sie mit einem Lächeln hinzu.

Einen weiteren Test hat das Team Färber Motorsport bereits im November geplant….Hals und Beinbruch dafür!

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