Frank Färber / Simone Busch gewinnen die Rallye Oberehe

Für den Neuwieder Motorsport Profi Frank Färber ist es der 9.(!) Gesamtsieg bei dieser Traditionsveranstaltung. Die “Oberehe” gilt in Fachkreisen mit ihren oftmals mehr als 100
Startern, als die renommierteste nationale Rallye in Deutschland. Organisationsleiter Wolfgang Bürgel hat in 2017 eine sehr anspruchsvolle Streckenführung mit einem Mix aus Asphalt und Schotter zusammengestellt, der seinesgleichen sucht.
 
Mit Simone Busch saß diesmal ein absoluter Rallye Neuling auf dem heissen Sitz der Copilotin. “ Ich bin sonst auf der Rundstrecke aktiv und im Rallyesport völlig unerfahren, aber Frank hat mit ganz intensiv vorbereitet. Trotzdem hab ich gestaunt, wie das mit so einem 300 PS Boliden durch den Wald geht! 180 Km/h auf schmalen Feldwegen haben mich schon an meine Grenzen gebracht” lacht eine sichtlich erleichterte Simone Busch nach der Rallye. “ Dass Frank um den Sieg fahren würde, hatte ich erwartet, der Druck auf mich war entsprechend gross...ich bin stolz, meinen Teil zum Erfolg beigetragen zu haben.”
 
Frank Färber:” Moni hat das gut gemacht...die Konkurrenz war enorm stark und der Ausgang der Rallye knapper als erwartet. In der letzten Wertungsprüfung ist mir das Auto von der Straße gerutscht und wir sind mit 120 Km/h durch der Graben gedriftet...das hat unseren Vorsprung schrumpfen lassen. Zum guten Schluss hat es dann zum Sieg vor Freund und Marken Kollege Michael Bieg / H G Dörpinghaus und Björn Satorius / Silke Meter

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Simone Busch 4. Im Gesamtklassement der GLPpro Sportwagen Wertung.

Die Rennfahrerin aus Hardert beendet ihre erste Rennsport Saison auf ihrem Caterham Super 7 auf einem 4. Platz unter 18 Teilnehmern. 

“Das hätte ich so nicht erwartet, schildert die 38 jährige Späteinsteigerin ihren Weg in den Motorsport. “Als mein bester Freund und heutiger Teamchef Frank Färber bei mir anrief und sagte, er hätte bei einem Bekannten einen Caterham in der Garage gefunden, der zum Verkauf stünde, sagte ich Gesundheit! - was in aller Welt ist ein Caterham? - und was soll ich damit machen?

Nach kurzer Erklärung offerierte mir Motorsportprofi Färber dann eine mögliche Teilnahme an einer GLPpro genannten Veranstaltungsreihe mit historischen Renn- und Sportwagen, die auf namhaften Rennstrecken wie Hockenheim, Nürburgring, Oschersleben und auch

Schleiz zu Hause ist. Nach der kompletten Restaurierung im Winter konnte der kleine englische Sportwagen dann in Hockenheim an den Start gehen.

Durch ein Fahrertraining und Testfahrten auf dem Flugplatz in Mendig und unzähligen Coachings durch Frank habe ich mich dann auch gut vorbereitet gefühlt.” so Simone Busch. Bei den Wertungsläufen gehen in einem gemischten Feld Formel und Sportwagen zusammen an den Start. Oftmals starten so bis zu 40 Fahrzeuge in die Trainings und

Wertungsläufe. Von historischen Formel 2 Boliden, Le Mans Sportwagen, Formel 3 und Formel Ford Rennern über Formel Vau bis hin zum leistungsschwächeren Caterham geht alles an den Start und ist aufgrund des Wertungsmodus trotzdem chancengleich.

“ Meine Caty hat knappe 100 PS. Damit ist es natürlich äußerst schwer gegen die Vollblut Rennwagen anzutreten. Allerdings haben alle Mitbewerber mich freundlich aufgenommen und mir wichtige Tipps gegeben. Die Kameradschaft war einfach toll. Nach einem Ausrutscher in Hockenheim haben gleich vier Konkurrenten versucht mein Auto mit mir wieder flott zu kriegen! Dafür nochmal Danke Jungs!” zeigt sich die Neueinsteigerin begeistert”

“ Berufsbedingt musste ich einen Lauf auslassen, damit habe ich eigentlich ein gutes Gesamtresultat abgehakt. Aber irgendwie haben alle Mitbewerber mit ihren alten Schätzchen auch immer wieder technische Gebrechen gehabt und ich konnte den Kontakt zur Spitze in meiner Sportwagenklasse immer halten. Der 4. Gesamtplatz macht mich schon etwas stolz! Meine Caty hat dank guter Wartung toll duchgehalten.” zeigt sich Simone sehr zufrieden.

“ Für 2018 plane ich jetzt auf einem deutlich schnelleren Fahrzeug anzutreten. Im Sommer hatte ich die Gelegenheit, auf einem Reynard Formel Ford 2000 eine Testfahrt zu absolvieren. Ich habe mich sofort wohlgefühlt und versuche jetzt das passende Budget zusammen zu treiben. Das wäre Rennfahrers Traum!!” fügt sie mit einem Lächeln hinzu.

Einen weiteren Test hat das Team Färber Motorsport bereits im November geplant….Hals und Beinbruch dafür!

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Hockenheim eine tolle Veranstaltung in der GLP Pro

Simone Busch, Utz Adam und Rolf Färber bestreiten den Saisonstart in der beliebten Histo Rennserie.

 

"Am Vorstart zum ersten Training hatte ich 200 Puls und habe mich echt gefragt, was ich mir dabei gedacht habe, hier an den Start zu gehen!", fasst Simone Busch ihre Gedanken zum ersten Start zusammen. "Ich konnte mich stetig verbessern und bin im ersten Wertungslauf dann sogar unter die von Frank als Benchmark gesetzte Zeit gekommen...leider ist dann in der letzten Runde der Schalthals des Gestriebes gebrochen...mein Herzchen auch - ich konnte zu Lauf 2 leider nicht mehr antreten...sehr traurig!!" 

Utz Adam: "Ich hätte nicht geglaubt, wie anstrengend das Wochenende werden würde, ich bin 2 Trainings und 2 Wertungsläufe gefahren, das war nach 30 Jahren Abstinenz doch eine Aufgabe für mich! Bis auf einen kleinen Schalter hat der 33 Jahre alte PRS Formel Ford 2000 klaglos funtioniert! Ein tolles Wochenende für mich...!"

Nach den Trainings und einem guten 19. Startplatz unter 37 Konkurrenten sollte der Renngott Rolf Färber nicht hold sein. In Lauf 1 in einer Runde schon auf Platz 14 vorgefahren, stellten sich Zündaussetzer ein, die zur Aufgabe zwangen. "Nach dem Wechsel diverser Zündungskomponenten konnten wir den Fehler leider nicht beheben, ich habe dann aus Sicherheitsgründen das Auto in die Box gesteuert. Es hat trotzdem richtig Spass gemacht. Allerdings ist das in meinem Alter doch schon sehr anstrengend. Mit 77 Jahren bin ich da schon am Limit.", bekennt Rolf Färber im Ziel.

"Als Resumé des Wochenendes freue ich mich über unfallfreie Wertungsläufe und eine tolle Kameradschaft unter den GLP Pro Teilnehmern. Unsere Fahrer haben allesamt eine prima Leistung abgeliefert. Neuling, wie auch alte Haudegen. Ich bin stolz auf unser Team!", so Teamchef Frank Färber.


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