Rallye südliche Weinstraße

Frank Färber Peter Schaaf im Mitsubishi Evo 8 auf Platz 2.
81 Teilnehmer im Feld R35 und rund 70 im Feld der Retros waren ein starker Auftakt der Rallyesaison 2019.
" Wir sind eigentlich ohne große Erwartungen hier gestartet. Viele unserer Konkurrenten fahren hier schon seit Jahren und die WPs Kalmit und Totenkopf sind schon speziell - sie entscheiden die Rallye" so Färber im Ziel der Veranstaltung.
An der Spitze entbrannte ein Kampf von sage und schreibe 7 Teams um den Sieg!
Erst machte Patrick Dinkel die Pace, dann übernahm Rainer Noller die Spitze. " Wir waren immer vorne dabei und haben uns, auch bedingt durch Ausfälle unserer Kollegen Dinkel und Satorius, ohne Fehler schadlos gehalten. In WP 5 konnten wir dann im Dunkeln die Teams Braun/Braun und Schleimer/Enderle hinter uns halten! Mit nur 0.9 Sek Vorsprung reichte es dann zu Platz 2!" So Peter Schaaf im Rückblick!
"Eine gelungene Veranstaltung in einem würdigen Rahmen. Großes Lob an den MSC Ramberg und seine Helfer für diese tolle Veranstaltung."

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Rollout in Mendig

Simone Busch führt den Formel Ford 1600 Reynard FF85 zum Ersten Mal aus.
In Abwesenheit des beruflich stark eingebundenen Neueinsteigers Simon Kempf, hatte Simone Busch die Aufgabe, das Einsatzfahrzeug von Simon Kempf einem Shake Down zu unterziehen. Dabei werden vorsichtig wichtige Komponenten eingefahren und das Auto einer Komplettüberprüfung unterzogen.
"Für mich eine Ehre, das machen zu dürfen! Ich habe erst 2 Rennsaisons Erfahrung und bin noch nie in einem FF1600 gefahren. Allerdings habe ich mitgeholfen, Simons Auto im Winter aufzubauen. Frank hat mir eine lange Liste gemacht, auf die ich achten musste...Ich hätte nicht gedacht, daß das soviel Arbeitsaufwand ist. 3 Runden fahren - Box, 3 Runden fahren - Box usw....Zum Schluss haben wir noch eine Grundabstimmung erarbeitet... fast ein ganzer Tag Aufwand für netto 1 1/2 Std Fahrzeit...echt krass!
Aber das Auto ist wirklich toll zu fahren - ein Reynard eben... Simon hat mir schon offeriert, es als Reserve nutzen zu können, sollte mein Auto mal nicht verfügbar sein. " so Simone Busch nach dem Test.
Teamchef Färber: " Moni hat ihre Sache gut gemacht...wir konnten einiges aussortieren. Sie ist bestimmt auch die erste in der Meisterschaft der VFV GLPpro, die so früh im Auto sitzt!"

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VFV - GLPpro 2018: Simone Busch belegt in ihrer ersten Formel Ford Saison den 6. Platz in der Jahreswertung

Nachdem Simone Busch, als absoluter Motorsport Neuling, im Jahr 2017 mit ihrem Caterham Super Seven, erste Erfahrungen sammelte und in der Jahreswertung der Sportwagenklasse auf Platz 4 landete, setzte sie sich für 2018 neue Ziele.

Sie fährt im Team Färber Motorsport einen Formel Ford 2000 Reynard SF 86 und beginnt mit Tests am Flughafen Mendig und in Chambley (FR).

 " Es ist einfach ein großartiges Gefühl in so einem Auto zu sitzen. So langsam stellt sich bei mir der Gedanke ein, dass muß echtes Rennfeeling sein" , so der Formel -Neuling nach dem Test in Chambley. Sie lernt den Formel Rennwagen immer ein Stückchen besser kennen und startet sehr gut vorbereitet und voller Euphorie, ihre Saison im April 2018 in Hockenheim.

 " Ich war super aufgeregt, aber fühlte mich wohl im SF 86 und hatte ein sehr gutes Gefühl. Im ersten freien Training lief alles bestens. Mein erstes Mal mit dem Formel Ford auf dem Grand Prix Kurs am Hockenheimring. Im freien Training läuft es so gut, dass ich im Feld von 39 Startern auf den 22. Platz gefahren bin. Am  nächsten Tag wendete sich leider das Blatt. Im Beginn  der zweiten Runde des Zeittrainings, unterschätzte ich meine Geschwindigkeit, auf noch kalten Reifen, verbremste mich und landete mit einem Dreher rückwärts im Reifenstapel. Dieser Unfall warf meine Saisonplanung völlig über den Haufen und kostete Zeit und Geld. Daher setzte ich in Oschersleben aus und startete erst in Colmar/ Luxemburg wieder! "

 

Die Erzieherin aus Hardert, ließ sich nicht entmutigen und freute sich im Juni in Colmar wieder in "ihren" Formel Ford steigen zu können. Dort stimmte einfach alles, das Wetter, die Stimmung im Team, im Fahrerlager und auf der Strecke zeigte sie eine stetige Leistungssteigerung. " Das hätte ich nie gedacht! Ich habe mich von Training zu Training verbessert, in jeder Runde gewann ich an Sicherheit und im Wertungslauf fuhr ich meine Runden einfach, mit einem sehr guten Gefühl. Bei der Siegerehrung  war ich dann wirklich überrascht, dass ich in diesem starken Feld, Platz 3 in der GLP - Wertung  erreichte. Dieses Wochenende war einfach perfekt !!! "

 

Weiter geht es im Juli am Hockenheimring, bei Sommerhitze und bester Laune. Simone startet eher verhalten, da sie im ersten Training Probleme mit der Kupplung hatte. Im Zeittraining waren die techn. Schwierigkeiten noch nicht ganz behoben. Im Wertungslauf startet sie daher im hinteren Mittelfeld, hier verbesserten sich ihre Zeiten dann von Runde zu Runde. Dadurch kam es dann in der GLP - Wertung zu keiner guten Platzierung.

 " Ich bin mit meiner Leistung dennoch zufrieden! Ich habe wieder einiges dazu gelernt, auch das technische Defekte bei den "Oldis"  immer wieder auftreten können, das gehört einfach dazu. Daher habe ich mich im Wertungslauf dafür entschieden, die Gleichmäßigkeit eher zu vernachlässigen, um meine Leistung verbessern zu können und  das Fahrverhalten des Formelrennwagens intensiver kennen zu lernen. " 

Als Saisonfinale folgte im Oktober der Nürburgring. Bei sehr untypischem Nürburgring -Wetter, starten die Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein ins Training. 

Im Zeittraining landete Busch auf Platz 15. Im Wertungslauf macht sie zwischenzeitlich 5 Plätze gut und liegt für 2 Runden auf Platz 10. Leider verlor sie diese durch einen Dreher in der VeedolSchikane und fiel auf Platz 13 zurück. " Das war einfach der Wahnsinn! So muss sich Rennen fahren anfühlen! Ich habe aus eigener Kraft 4 meiner Mitstreiter überholt.  In der VeedolSchikane, versuchte ich meinen Bremspunkt noch etwas später zu setzen, was leider in einem Dreher endete. " 

Trotzdem kann Simone feiern, denn durch ihr gleichmäßiges Fahren, erzielte sie Platz 2 in der Formelwertung der GlpPro. " Das hätte ich nie zu träumen gewagt, aber es macht mich schon sehr stolz meine erste Saison im Formel Rennwagen so positiv abschließen zu können! "

In der Jahreswertung  bedeutet das für die Rennfahrerin aus Hardert sogar der 6. Platz von 39 Startern. 

 "Ich kann dazu nur sagen, dass ich in diesem Jahr sehr viel gelernt habe und unwahrscheinlich viel Spaß hatte! Einen solchen Rennboliden auf weltbekannten Rennstrecken, an meinem persönlichem Limit zu fahren, ist ein Wahnsinns - Gefühl! Das muss man einfach mal erlebt haben. Natürlich habe ich auch erfahren, wie dicht Erfolg und Enttäuschung im Motorsport nebeneinander liegen, aber ehrlich gesagt macht das auch den Reiz für mich aus, mich stetig zu verbessern und mich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen.

Nun kann ich mit einem guten Gefühl auf die Saison 2019 blicken und mich um Sponsoren bemühen. Daher auf diesem Weg noch mal an meine Freunde, Mitstreiter, Familie und Unterstützer ein herzliches Danke!!!"  

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Frank Färber / Peter Schaaf siegen bei der Traditionsrallye Saarland

Mit dem Peugeot 207 S 2000 des Teams GoRacing gelingt Frank Färber sein 65ter Gesamtsieg im Rallyesport.
Starke Konkurrenz aus dem Mitsubishi Lager, so zum Beispiel Le Mans Sieger und Porsche Werkspilot Timo Bernhard auf einem Evo 10, oder Steven Gisch und auch der in der Saarlandmeisterschaft führende Andreas Brocker sind nur einige der Siegkandidaten.
Die extrem schnellen WPs sind nicht ganz das Terrain des Peugeot Super 2000, riegelt der Drehzahlbegrenzer den Boliden bei 8000 1/min und 168 KM/h doch ab.
Peter Schaaf: " Das Auto ist kurz übersetzt und eigentlich eine reine Kurvenmaschine. Lange Geraden sind für uns eher ein Nachteil. Dafür ist das Auto auf der Bremse aber unschlagbar. Einige Zuschauer haben uns angesprochen und erzählt, sie hätten an manchen Bremspunkten nicht geglaubt, daß wir den Einlenkpunkt noch schaffen würden!"
Frank Färber: " Dieses Auto macht einfach riesig Spaß... Die Rallye Saarland damit zu gewinnen macht mich schon stolz. Ich bin hier bei einem Europameisterschaftslauf schon mal 2ter geworden...gewinnen ist aber viel besser! Unsere Mitbewerber haben es uns aber nicht leicht gemacht. In manchen Passagen fahren die Mitsubishis über 200 KM/h, da verlieren wir ordentlich. Trotzdem hatten wir die Sache im Griff."
Mit 6 Bestzeiten von 6 Wertungsprüfungen konnten Färber/Schaaf am Ende eine Vorsprung von 18,9 Sekunden herausfahren.
Hinter dem Duo aus Neuwied/Mayen belegten Gisch/Kohler Platz 2. Der Porsche Werkspilot Timo Bernhard landete auf einem respektabelen 4. Gesamtplatz.
Rallyeleiter Martin Krisam stellte für die Zukunft der Rallye auch evtl. wieder eine Rückkehr in die deutsche Rallyemeisterschaft in Aussicht.
Für das Team GoRacing sicher eine Option für eine erneute Teilnahme.

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SR-Beitrag aus der ARD Mediathek


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Färber Motorsport testet neue Fahrer.

Max Wuttke verblüfft die etablierte Konkurrenz, Simone Busch zum Saisonende auf Platz 2 der GLPpro, Rückkehrer Jürgen Graf nach 30 Jahren wieder im Formel Ford am Nürburgring.

Erstaunte Gesichter überall in den Nachbarboxen! Motorsportneuling Max Wuttke (21) aus der Nähe von Gummersbach fährt bei seinen allerersten Autorennen allen um die Ohren. "Den Ring kannte ich nur von der Playstation. Wir haben Frank (Färber) und Simone (Busch) erst vor einem Jahr kennengelernt und sie haben uns auf die historische Formel Ford aufmerksam gemacht. Nach nur 2 Testfahrten haben wir dann für den Nürburgring gemeldet! Mir ging schon der Puls... aber Frank hat mich prima gecoached und ich war selbst verblüfft, wie einfach das doch ging." Zeigt sich Max Wuttke von seiner eigenen Leistung übberrascht.

Gegen Fahrzeuge der Formel 3, der Formel Opel und Sportwagen Grp.6 dominierte Wuttke das Rennen von der Spitze und setzte eine Bestzeit nach der anderen. Der Vorsprung auf den 2. betrug die gesamte Start u. Zielgerade.

Stammfahrerin Simone Busch hatte auch einiges zu erzählen:

" Das war ein aufregendes Rennen! Von Platz 15 gestartet hab ich mich 5 Plätze vorgearbeitet um nach einem Dreher wieder auf Platz 14 von 29 zurückzufallen. Da der Wertungsmodus der GLPpro die vier Runden, die am Nächsten an der schnellsten Rundenzeit liegen zum Ergebnis heranzieht, habe ich durch die Konstanz meiner Zeiten tatsächlich den 2. Platz belegt. " so die Erzieherin aus Hardert.

Die Kämpfe um Platz 10 im Feld wurden bei bestem Eifelwetter hart geführt. Ständige Positionswechsel sind dort an der Tagesordnung. Da verschieden starke Formel und Sportwagen im selben Wertungslauf starten, hat der Veteranen Fahrzeug Verband sich diesen Wertungsmodus einfallen lassen, um eine größtmögliche Chancengleichheit zu garantieren. Somit kann ein Formel Ford 2000 gegen einen stärkeren Formel 3 zum Beispiel, die Meisterschaft für sich entscheiden.

" Apropos Meister: den neuen Meister der GLPpro 2018, Lutz Crackau, hab ich erst überholen können, um nach meinem Dreher wieder von ihm eingesammelt zu werden! Was für eine tolle Veranstaltung auf meiner Hausstrecke! " erklärt Simone Busch.

" Jetzt kann ich mit einem guten Gefühl die Saisonplanung 2019 beginnen und mich um Sponsoren bemühen..."

Der in den achziger Jahren in der Formel Ford aktive Jürgen Graf (damals auch auf einem Van Diemen RF86) wagte ohne auch nur einen Testkilometer den Wiedereinstieg in den Formelsport!

" Nach 30 Jahren Rennpause habe ich mir das reiflich überlegt! Frank hat damals schon mein Auto vorbereitet und ich habe halt mitbekommen, daß er wieder mit eben diesen Fahrzeugen arbeitet. Das Angebot war fair und ich habs einfach gemacht! " 

Graf qualifizierte sich an 13. Position von 29 Startern und war selbst überrascht. " Ich hätte mit dem letzten Startplatz gerechnet und bin total happy! Selbst Simone war im Training hinter mir... Im Rennen hat sie mich dann gleich gepackt und ist nach vorne gestürmt. Leider habe ich mich dann gedreht und den Anschluss verloren, aber Platz 15 macht mich schon happy. Das werde ich definitiv wieder machen!!"

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